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Acryl auf Karton — eine Skizze von seltener Intensität, in der die Stadt mit wenigen Gesten eingefangen wird. Das schmale Hochformat vermittelt unmittelbar das Gefühl einer städtischen Schlucht: Zwei Gebäudefronten umschließen ...
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Michele Telari – italienischer Maler, 1979 in Viterbo geboren – alias „Rainman“

Michele Telari wird 1979 in Viterbo, Italien, geboren. Im Alter von elf Jahren beginnt er zu malen und zeigt schon früh eine ausgeprägte Neigung zum Zeichnen. 1997 schließt er das Liceo Artistico Tuscia in Viterbo ab. 2005 erwirbt er an der Accademia di Belle Arti in Rom seinen Abschluss in Malerei mit einer unter der Leitung von Professor Antonio D’Acchille verfassten Abschlussarbeit über den amerikanischen Hyperrealismus.

Diese akademische Ausbildung prägt sein gesamtes Schaffen. Seine Malerei basiert auf dem eingehenden Studium zahlreicher Techniken — Bleistift, Pastell, Aquarell, Acryl, Öl und Tempera — und jedes von ihm dargestellte Motiv ist das Ergebnis einer langen Phase der Recherche und praktischen Übung. Von 2008 bis 2016 unterrichtet er und leitet seine eigene Kunstschule.

Der Regen als Markenzeichen

Sein Pseudonym sagt im Wesentlichen alles: Rainman, der Mann des Regens. Der Künstler stellt Fragmente des Alltags im Regen sowohl emotional als auch visuell dar — ein Motiv, das aus mehreren Jahren stilistischer Forschung hervorgegangen ist und seinem Werk internationale Anerkennung verschafft hat. „Der Regen, die Herbststürme, seine Farben und die enorme Energie, die sich darin entfesselt, haben mich schon immer fasziniert, ebenso wie der Alltag der Menschen“, erklärt er. „Eine magische Atmosphäre, die ich auf meine Weise zu interpretieren versuche; der Regen fungiert dabei als Bindeglied zwischen mir und dieser Art von Wirklichkeit.“ 

Seine Gemälde fangen die Stadt im Regenschauer ein: spiegelnde Gehwege, Gestalten unter Regenschirmen, im Wasser verschwimmende Neonlichter und Spiegelungen, die die Architektur verdoppeln. Das Leben und die Seele der Metropolen sind das Thema seines Werks — allen voran New York, aber auch Rom, Mailand und Neapel.

Eine Technik zwischen Fotografie und Materialität

Die Kuratorin Francesca Barbi Marinetti hebt bei ihm die akribische malerische Reproduktion des fotografischen Mediums hervor — einen bis ins Äußerste getriebenen Illusionismus, der Staunen hervorruft. Seine Werke zeugen von einem sorgfältigen Studium vielfältiger Techniken und Stile und verbinden die Leuchtkraft einer klaren, präzisen Darstellung mit der Ausdrucksstärke eines großzügigeren, mit dem Malmesser aufgetragenen Farbauftrags. Diese Spannung zwischen hyperrealistischer Präzision und bewusst zur Geltung gebrachter Materialität verleiht seinen Bildern ihre ganz besondere Schwingung.

Werdegang und Anerkennung

2016 erzielt er bei Bertolami Fine Art seinen persönlichen Auktionsrekord. Anschließend erhält er von der chinesischen Regierung den Auftrag, gemeinsam mit dem Meister Marcello Carrer religiöse Tiffany-Glasfenster für katholische Kirchen anzufertigen. Von 2017 bis 2019 stellt er in der One Art Space Gallery und anschließend in der NYA Gallery in New York aus und nimmt an der renommierten ART Innsbruck teil.

2022 konzipiert und organisiert er gemeinsam mit Tina Vannini die Ausstellung „Roma vs New York“, die in Rom im Margutta Veggy Food & Art gezeigt wird. Außerdem nimmt er mit fünf großen New York gewidmeten Werken an der Expo Dubai 2022 teil sowie an einer Ausstellung in Monte-Carlo und einer Dauerausstellung in Gardone Riviera.

Heute werden seine Gemälde weltweit ausgestellt und verkauft — von Australien bis Kanada und vor allem in den Vereinigten Staaten.

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