Wawapod - Warren Podguszer
Geboren 1991 in Paris, ist Wawapod – mit bürgerlichem Namen Warren Podguszer – ein französischer bildender Künstler, dessen hybride Arbeit zwischen Pop Art und Street Art oszilliert. Er stammt aus einem kreativen familiären Umfeld, mit einem Maler als Vater und einer Modedesignerin als Mutter, und wächst in einer Umgebung auf, die künstlerische Experimente fördert, ohne sich jedoch sofort darauf zu konzentrieren. Nach mehreren Jahren als Pharmazeutisch-technischer Assistent entscheidet er sich 2020, sich voll und ganz seiner Leidenschaft für die visuelle Kunst zu widmen.
Als Autodidakt beginnt Wawapod zunächst mit digitalem Design, bevor er sein grafisches Universum auf Leinwand und im öffentlichen Raum überträgt. Sein Stil ist sofort erkennbar: ein Spiel aus Punkten, Linien und Kurven, die aus der Nähe abstrakt wirken, aus der Ferne jedoch Porträts, Figuren oder Neuinterpretationen ikonischer Werke offenbaren. Er arbeitet häufig mit Spiegel- oder Metallicfarben, die Licht- und Reflexionseffekte erzeugen und seinen Werken eine lebendige und bewegte Dimension verleihen.
Der Künstler schöpft seine Inspiration aus der Geschichte der klassischen Kunst, die er mit Humor und Modernität neu interpretiert, aber auch aus der Popkultur, dem Kino, der Musik und der Straße. Seine Einflüsse reichen von Keith Haring über Warhol, Banksy bis Magritte, ebenso wie von Leonardo da Vinci oder Matisse. Er liebt es, Codes zu brechen und Epochen nebeneinanderzustellen, um einen ungezwungenen Dialog zwischen künstlerischem Erbe und zeitgenössischer Kultur zu schaffen.
Seit 2018 stellt Wawapod regelmäßig in Galerien, Messen und Kunstevents aus. Seine Werke wurden unter anderem an der Porte de Versailles, im Carreau du Temple und auf der Pariser Messe für zeitgenössische Kunst präsentiert. Parallel dazu bespielt er den urbanen Raum mit Collagen und Schablonen, oft signiert mit seinem farbenfrohen und poetischen Mantra: "Bonjour Amour Toujours", das zu einer echten Signatur seines Schaffens geworden ist.
Wawapod verfolgt einen zugänglichen und fröhlichen Ansatz zur Kunst. Für ihn ist jedes Werk eine Einladung zur Wiederentdeckung, zum Träumen und zum visuellen Erwachen. Er stellt sich Kunst als ein lebendiges, freies und zutiefst menschliches Freiluftmuseum vor.