Chris Giio
Chris Giio, spanische Künstlerin, geboren 1981, entwickelt schon in ihrer Kindheit eine ausgeprägte Leidenschaft für die Malerei. Ihr künstlerisches Universum schöpft Inspiration aus dem Pop Art, das sie mit einem zugleich komischen, rebellischen und unkonventionellen Ansatz neu interpretiert. Durch ihre Werke möchte sie den Betrachter in die Welt der Kindheit zurückversetzen, indem sie ikonische Figuren der Popkultur inszeniert.
Ihre Kreationen verbinden geschickt emblematische Referenzen wie Campbell-Dosen, Andy Warhols Brillo-Boxen, die Balloon Dogs von Jeff Koons oder die Kronen von Basquiat. Diese Elemente werden mit Graffiti, expressiven Typografien und symbolreichen Hintergründen kombiniert. Ihre Figuren tragen oft Attribute, die als „Rüstung“ dienen – Lederjacken, schwarze Brillen – und verbergen Gesichter, in denen tiefe Emotionen wie Traurigkeit, Angst und Unruhe durchscheinen.
Für Chris ist die Kindheit die prägende Phase eines jeden Menschen. Sie ist der Ansicht, dass wir in einer Welt leben, in der alles zu schnell geht. Ihre Figuren wirken zwar äußerlich glücklich, verkörpern aber oft eine vorgetäuschte Freude, hinter der sich tatsächlich Störungen wie Depression oder Angst verbergen.
Ein wiederkehrendes und charakteristisches Element ihrer Arbeit sind die Kreuze in den Augen ihrer Figuren, Symbole für innere Schmerzen – Traurigkeit, Unsicherheiten, Ängste. Der Einsatz von kräftigen Farben, Pop-Referenzen und Typografien ist integraler Bestandteil ihrer Ästhetik und schafft eine starke, einzigartige visuelle Identität.
Chris entwickelt zwei unterschiedliche Linien in ihrer Pop Art-Produktion:
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„Art Toys Collection“: minimalistische Werke mit klaren weißen Hintergründen, die Figuren in Lederjacken zeigen, begleitet von Referenzen wie Campbell-Dosen oder den Balloon Dogs sowie einem prägnanten Satz.
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„Collection hommage à Basquiat“: reichhaltige und intensive Kompositionen mit von Graffiti, Worten und Symbolen gesättigten Hintergründen, mit einer zentralen Figur, die die Aufmerksamkeit auf sich zieht.