LaNord - Enric Alberti
Enric Alberti (La Nord) verbrachte die ersten fünf Jahre seines Lebens in Llagostera, bevor er nach Girona zog, wo er noch heute lebt. Im Jahr 2020, nach dem ersten COVID-bedingten Lockdown, machte er seine ersten Schritte in der Welt der Malerei.
Seit seiner Kindheit war er mit Kunst verbunden. Sein Vater war Maler. Seine Kunst bestand hauptsächlich aus Landschaften und wurde später hyperrealistisch. Obwohl er diesem Bereich nahe stand, zeigte er nie genug Interesse, um sich ihm zu widmen. Dennoch war er immer von Farbgerüchen umgeben. Erst vor zwei Jahren begann er aus reinem Vergnügen und zur Unterhaltung wieder mit dem Pinsel zu arbeiten. Als Autodidakt begann er mit einem Farbsatz und kaufte dann weitere; er experimentierte mit Texturen und suchte nach Kompositionen, die ihn zufriedenstellten. Schließlich nahm das, was anfangs ein Spiel oder Hobby war, einen wichtigen Platz in seinem Alltag ein.
Die Aufregung und der Wunsch zu malen treiben ihn an, jeden Tag zum Pinsel zu greifen und sich von den Alltagsproblemen abzuschalten. Beim Malen schafft er einen zeitlosen Raum, in dem nur er und seine Malerei existieren. Es ist das Hier und Jetzt durch die Sprache der Malerei. Musik spielt eine wichtige Rolle in seinen Werken. Jedes Mal, wenn er malt, tut er dies mit Musik, aus allen Stilrichtungen. Die Musik, die er hört, beeinflusst seine Malerei. Viele seiner Werke tragen den Namen von Liedern, die ihn inspirierten und die er während der Entstehung hörte.
Jedes Bild basiert auf seiner aktuellen Stimmung, seinen Erfahrungen, Gefühlen und Emotionen. Er versucht, das, was er irrational fühlt, sieht oder hört, einzufangen und auf die weiße Leinwand zu übertragen. Oft hat er eine Idee im Kopf, die er darstellen möchte, doch am Ende ist das Ergebnis immer ganz anders als das ursprüngliche Konzept. Deshalb identifiziert er sich mit dem Begriff „Serendipität“. Die Kunst führt ihn auf die Suche nach neuen, unerwarteten Wegen, die sich als besser erweisen als erwartet.
Er bemüht sich, dem Betrachter die Freiheit zu lassen, in jedem Gemälde seine eigene Bedeutung zu finden.