Léa Poncharal
Léa Poncharal verankert ihre künstlerische Arbeit in einem Spiel von Zwischenräumen und Bewegungen, mit dem Ziel, eingefrorene Objekte und Symbole im kollektiven Vorstellungsraum zu erwecken. Ihre Kunst, geprägt von Verschiebung und Licht, basiert auf Recycling, Umwidmung und Abgrenzung. Sie beansprucht ein Universum, das zugleich naiv und transgressiv ist, und strebt danach, die Schöpfung mit Sanftheit und Leichtigkeit populär zu machen.
Geboren 1996 in Bayonne, wuchs sie in Aix-en-Provence auf, wo sie noch immer lebt, dabei aber eine starke Bindung an ihre Geburtsstadt bewahrt. Ihr künstlerischer Werdegang resultiert weder aus einer Berufung noch aus einer Offenbarung, sondern aus einem autodidaktischen Weg, beeinflusst von ihrem Großvater, einem Maler, und der Entdeckung bedeutender Werke. Durch ihre künstlerischen Erkundungen hat sie verschiedene Techniken ausprobiert, bevor sie sich der Bildhauerei zuwandte, obwohl sie sich lieber als eine Plastikerin definiert, die mit Material arbeitet, ohne sich auf Kategorien zu beschränken.
Sich bewusst, am Anfang ihres Weges zu stehen, hat sie sich entschieden, von ihrer Inspiration zu leben und ihren eigenen kreativen Pfad zu verfolgen. Für sie ist Kunst vor allem Freiheit, eine Einladung, ohne Zwänge zu erkunden, ganz im Sinne der berühmten Vision von Andy Warhol.